{"id":189,"date":"2021-05-31T21:04:29","date_gmt":"2021-05-31T21:04:29","guid":{"rendered":"http:\/\/gesahollerbach.de\/?page_id=189"},"modified":"2021-05-31T21:33:14","modified_gmt":"2021-05-31T21:33:14","slug":"westdeutsche-zeitung-uber-etwas-fur-lange-zeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gesahollerbach.de\/index.php\/press\/westdeutsche-zeitung-uber-etwas-fur-lange-zeit\/","title":{"rendered":"Westdeutsche Zeitung \u00fcber Etwas f\u00fcr lange Zeit"},"content":{"rendered":"\n<p>Westdeutsche Zeitung, 19.08.06<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen Krankheit und Lebensmut<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die D\u00fcsseldorfer Studentin Gesa Hollerbach ist mit ihrem Abschlussfilm f\u00fcr den Nachwuchspreis First Steps nominiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>D\u00fcsseldorf. Als Gesa Hollerbach im vergangenen Jahr ein Thema f\u00fcr den Abschlussfilm ihres Studiums f\u00fcr Kommunikationsdesign an der Fachhochschule D\u00fcsseldorf suchte, waren ihre Gedanken die meiste Zeit bei ihrer Familie. Fest stand nur, sie wollte einen Dokumentarfilm drehen. Warum also nicht \u00fcber das, was sie ohnehin besch\u00e4ftigte: Die Lebertransplantation ihrer Mutter und das Leben danach. &#8220;Ich habe lange \u00fcberlegt, ob ich ein so pers\u00f6nliches Thema nehmen soll, und meine Eltern gefragt. Schlie\u00dflich sollte der Film ja von ihnen handeln. Meine Mutter fand die Idee gleich gut. Mein Vater musste sich erst dran gew\u00f6hnen&#8221;, sagt die 28-j\u00e4hrige K\u00f6lnerin.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesagt, getan. Ein halbes Jahr lang begleitete die Tochter ihre Eltern mit der Kamera egal, ob zu Hause oder im Krankenhaus. Immer unter der Bedingung: &#8220;Wenn sich etwas Schlimmes entwickelt, wird das nicht ausgeblendet.&#8221; Herausgekommen ist ein etwa 30-min\u00fctiger Dokumentarfilm dar\u00fcber, wie die Familie versucht, nach der schweren Krankheit der Mutter wieder ins Leben zur\u00fcck zu finden. Sensibel und nah zeigt Hollerbach, wie der Vater (&#8220;Kranksein geh\u00f6rt zum Leben dazu&#8221;) liebevoll seine Frau unterst\u00fctzt und begleitet, und ihre Mutter sich trotz R\u00fcckschl\u00e4gen ihren rheinischen Lebensmut bewahrt.<br><br>Gerademal 660 Euro hat das erste gro\u00dfe Projekt der Dokumentarfilmerin gekostet. Doch dank aufw\u00e4ndiger Drehweise und raffiniertem Schnitt merkt man es dem Film nicht an. &#8220;Ich habe immer versucht, Situationen und Gespr\u00e4che herauszuarbeiten, schon beim Drehen. Damit es nachher so aussieht, als h\u00e4tte ich mehr als eine Kamera zur Verf\u00fcgung gehabt. Ich wollte, dass auch der Zuschauer ganz nah dabei ist.&#8221; Viel gelernt hat Hollerbach von ihrer Lehrerin Britta Wandaogo. Die K\u00f6lner Dokumentarfilmerin hat \u00fcberhaupt erst durch einen Kurs an der Fachhochschule die Begeisterung Hollerbachs f\u00fcrs Selbst-Filmen geweckt.<br><br>Die M\u00fchen haben sich gelohnt: Gesa Hollerbach hat nicht nur ihren Abschluss in der Tasche, sondern ist mit &#8220;Etwas f\u00fcr lange Zeit&#8221;, so der Titel des Films, obendrein noch f\u00fcr den Deutschen Nachwuchspreis First Steps nominiert. Ob sie am Dienstag bei der Verleihung in Berlin mit dem Preis nach Hause geht, dar\u00fcber wagt sie nicht zu spekulieren. &#8220;Es ist schon ein totales Gl\u00fcck, \u00fcberhaupt nominiert zu sein.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>INFOS<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;<a href=\"\\&quot;http:\/\/www.firststeps.de\\&quot;\">First Steps<\/a> &#8211; Der Deutsche Nachwuchspreis&#8221; ist seit dem Jahr 2000 einer der renommiertesten Wettbewerbe f\u00fcr Abschlussfilme aus deutschsprachigen L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine unabh\u00e4ngige, prominent besetzte Jury w\u00e4hlt aus etwa 200 Einreichungen j\u00e4hrlich die interessantesten Filme aus. In die Auswahl kommen Filme in allen L\u00e4ngen, Genres und Formaten. Der beste Dokumentarfilm erh\u00e4lt 12 000 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verleihung des diesj\u00e4hrigen Preises findet am kommenden Dienstag in Berlin statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Nele Cent<br>Kultur in D\u00fcsseldorf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Westdeutsche Zeitung, 19.08.06 Zwischen Krankheit und Lebensmut Die D\u00fcsseldorfer Studentin Gesa Hollerbach ist mit ihrem Abschlussfilm f\u00fcr den Nachwuchspreis First Steps nominiert. D\u00fcsseldorf. Als Gesa Hollerbach im vergangenen Jahr ein Thema f\u00fcr den Abschlussfilm ihres Studiums f\u00fcr Kommunikationsdesign an der Fachhochschule D\u00fcsseldorf suchte, waren ihre Gedanken die meiste Zeit bei ihrer Familie. 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